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Ablauföffnungen und Entpulverungsöffnungen

Ein geschlossener Hohlraum ist eine Falle. Flüssiges Harz oder loses Pulver bleibt beim Bauprozess darin eingeschlossen und kann nicht mehr heraus. Die Lösung ist überall dieselbe: eine Öffnung nach außen. Nur die Größen unterscheiden sich je nach Technologie.

TechnologieWas eingeschlossen wirdKleinste ÖffnungHinweis
FDMnichts, Hohlräume bleiben leerentfälltStützstrukturen in einem geschlossenen Hohlraum lassen sich nicht entfernen
SLAflüssiges Harz3,5 mmzwei Öffnungen pro Hohlteil
SLSloses Pulver5 mm (Annahme)Pulver erhöht die Masse und lässt sich nicht wiederverwenden
Metall-LPBFMetallpulver3 mmeingeschlossenes Metallpulver begrenzt den Score auf 39

Wo die Öffnungen hingehören

Sie brauchen zwei Öffnungen: eine am tiefsten Punkt, damit Harz oder Pulver durch die Schwerkraft austritt, und eine so weit von der ersten entfernt, wie das Bauteil es zulässt, damit Luft nachströmen kann. Die Fallstudie zu Ablauföffnungen hat genau das umgesetzt: die erste Öffnung so tief wie möglich nahe der Bauplattform, die zweite so weit wie möglich von der ersten entfernt. Kurze Öffnungen durch dünne Wände lassen sich leichter reinigen. Setzen Sie sie daher auf unkritische Flächen.

Ein echtes Beispiel

Ein Harzgehäuse mit 2 mm Wandstärke und geschlossenem Inneren hatte einen Hohlraum von 125,8 ml. Das sind 138 g flüssiges Harz, die ohne zwei Öffnungen mit Ø3,5 mm im Inneren geblieben wären.

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